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AEDL

Das Konzept der AEDL (Aktivitäten und essenzielle Erfahrungen des Lebens) ist eine Weiterentwicklung der ursprünglichen ADL und spielt besonders in der Geriatrie eine zentrale Rolle, um die Selbstständigkeit im Alter zu erhalten.

Die 13 AEDL / ABEDL nach Krohwinkel:


  1. Kommunizieren können: Bedürfnisse äußern, verstehen, interagieren.

  2. Sich bewegen können: Mobilität, Motorik, Lagerung.

  3. Vitale Funktionen aufrechterhalten: Atmung, Kreislauf, Medikamente.

  4. Sich pflegen können: Körperpflege, Hygiene.

  5. Essen und Trinken können: Nahrungsaufnahme, Ernährung.

  6. Ausscheiden können: Kontinenz, Toilettengang.

  7. Sich kleiden können: An- und Auskleiden, Kleiderwahl.

  8. Ruhen und Schlafen können: Entspannung, Schlaf-Wach-Rhythmus.

  9. Sich beschäftigen, lernen, entwickeln: Hobbys, Tagesstruktur, Förderung.

  10. Sich als Mann oder Frau fühlen und verhalten: Sexualität, Identität.

  11. Für eine sichere Umgebung sorgen: Gefahrenquellen, Prophylaxen.

  12. Soziale Bereiche des Lebens sichern: Kontakte, Beziehungen (in ABEDL hervorgehoben).

  13. Mit existenziellen Erfahrungen umgehen: Krankheit, Leid, Sterben, Freude.

Ziele und Anwendung:

  • Ressourcenorientierung: Förderung der Selbstständigkeit des Gepflegten.

  • Ganzheitlichkeit: Einbeziehung physischer, psychischer und sozialer Faktoren.

  • Pflegeplanung: Strukturierung der Dokumentation und Maßnahmen.

Adresse

Kölner Str. 6A 57482 Wenden

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